Jubelstimmung herscht in und um Schladming. Nach 1982 wird Schladming zum zweiten Mal die Ski-WM austragen. Vom OK-Chef Hans Grogl über ÖSV-Präsidenten Peter Schröcksnadel, den Spitzen der steirischen und österreichischen Politik, bis hin zum Bundespräsidenten Heinz Fischer reicht die Schar derer, die sich mit Schladming freuen.
Im dritten Anlauf hat es Schladming endlich geschafft: nach 1982 findet zum zweiten Mal eine Ski-WM in Schladming statt. In gut 4 1/2 Jahren ist es dann soweit und Schladming wird für zwei Wochen zum Ski-Mittelpunkt der Welt. Und bis dahin hat man noch viel vor. Schladming ist schon seit langem auf einem guten Weg und wird nun den Rückenwind der WM voll ausnutzen. Weitere Hotelbetten in den oberen Kategorien sollen zusätzlich entstehen, der Bau eines Sportzentrums nahe der Schihandelsschule soll angegangen werden.
Millionen fließen auch bei den Planaibahnen: der Bau eines 6-stöckigen Parkhauses nahe der Planai mit 400 Stellplätzen ist 2008 im Plan, 2009 soll mit dem Bau des multifunktionalen touristischen Sportzentrum bei der Talstation der Planai begonnen werden.
Ein wichtiger Punkt ist eine Verkehrslösung für Schladming und Umgebung, damit die geschätzen 300.000 Besucher auch problemlos bewältigt werden können. Wie diese aussehen könnte und vor allem wer diese bezahlen wird - diese Fragen sind noch offen.
Empfang für erfolgreiche „WM-Kämpfer“
Sonntag, 1. Juni um 18.00 Uhr, Rathauspark Schladming
Die erfolgreichen WM-Kämpfer kommen Sonntag zurück. Um 18.00 Uhr wollen wir ihnen einen großen Empfang bereiten und laden alle herzlichst ein, daran teilzunehmen.
* Einmarsch über den Hauptplatz in den Rathauspark (bei Regen im Stadtsaal)
* Begrüßung der siegreichen Kämpfer durch Vizebürgermeister Ing. Anton Streicher und WSV-Obmannstellvertreter Toni Barthelme
* Ansprachen von WSV-Obmann Mag. Hans Grogl und Bürgermeister Jürgen Winter
* Feuerwerk – Glückwünsche
* Musikalische Umrahmung: Stadtkapelle Schladming
Einige Reaktion zum Erfolg von Schladming:
Peter Schröcksnadel (ÖSV-Präsident): "Eine Reihe von Argumenten hat für Schladming gesprochen, es war ein klarer Sieg gleich im ersten Wahlgang. Österreich ist das Land des Schisports, Schladming ist schon jetzt bereit, die WM könnte morgen beginnen. Es wird WM-Bewerbe mit 40.000 bis 50.000 Zuschauern geben. Der FIS-Vorstand ist ein Gremium mit intelligenten Leuten, die wissen, wie man entscheiden muss."
Hans Grogl (OK-Chef): "Die Erleichterung ist unglaublich. Das ist sicher der schönste Tag meines Lebens. Ich fühle mich wie ein Schifahrer, der die Königsdisziplin gewonnen hat und ganz oben auf dem Podest steht. Wir wurden für jahrelange Arbeit belohnt, ich bin unheimlich gerührt. Mein Dank gilt in erster Linie Peter Schröcksnadel, Charly Kahr und meiner Familie. Wir sind ein Team, das sich die WM einfach verdient hat."
Bundespräsident Heinz Fischer: "Ich gratuliere der Stadt Schladming, dem Organisationskomitee und dem ÖSV zur Vergabe der Schi-WM 2013. Ich konnte mich selbst bei verschiedenen Gelegenheiten von der Qualität der Organisationskraft und vor allem der hervorragenden Stimmung beim Nachtslalom vor Ort überzeugen. Die Leidenschaft, mit der die Schladminger die Weltcup-Rennen organisiert haben und mit der auch Bewerbung für die Schi-WM 2014 vorbereitet wurde, hat sicherlich den Ausschlag gegeben."
Alfred Gusenbauer (Bundeskanzler und Sportminister): "Nach mehreren Bewerbungen haben wir es endlich geschafft. Schladming ist durch seinen legendären, alljährlich stattfindenden Nachtslalom längst zu einem Mekka des Schisports geworden. Wir werden alles dafür tun, dass auch die WM 2013 zu einem unvergesslichen, großen Fest des österreichischen Sports wird."
Wilhelm Molterer (Vizekanzler): "Nach 1982 kehrt die Schi-Weltmeisterschaft nach mehr als 25 Jahren wieder nach Schladming zurück. Ich gratuliere den Verantwortlichen der Schladminger Bewerbung zum Zuschlag. Bei der dritten Bewerbung hat es endlich geklappt, Schladming konnte mit seinem Mix aus Event und sportlichen Höchstleistungen die internationale FIS-Jury überzeugen und die WM nach Österreich holen."
Franz Voves (Landeshauptmann Steiermark): "Ich freue mich riesig. Es ist Unglaubliches geleistet worden. Allen voran vom ÖSV mit Peter Schröcksnadel und von den Schladmingern mit Hans Grogl. Wir wissen alle, was diese Entscheidung für die Region und die gesamte Steiermark an Motivation und Impuls bedeutet. Die steirische Landesregierung steht geschlossen hinter der WM, wir haben beste Voraussetzungen und wollen die berühmte Nicghtrace-Stimmung in alle Bewerbe übertragen."
Manfred Wegscheider (Steirischer Sportlandesrat): "Der grenzenlose Einsatz des Teams um Hans Grogl und eine höchst professionelle Vorbereitung haben Früchte getragen. Ein perfektes Team hat uns allen eine Sternstunde für den Steirischen Sport beschert. Ich bin sehr glücklich."
Hermann Schützenhöfer (Landeshauptmann-Stellvertreter): "Schladming war der am besten vorbereitete Kandidat. Das grüne Herz Österreichs wird 2013 im Mittelpunkt des Wintersports der Welt stehen. Das Land steht dazu und nimmt auch Geld in die Hand. Auch der Bund ist gefordert, weil es sich um ein nationales Ereignis mit internationaler Bedeutung handelt."
weitere Informationen: http://www.planai.at und http://www.thenightrace.at/